Aronia Saft: kaufen oder selbst machen?

Leckerer Anblick: Frisch geerntete Apfelbeeren

Dunkelrot, süßsauer und sehr gesund: Mit dieser werbetauglichen Formel könnte man die wesentlichen Merkmale von Aronia Saft auf den Punkt bringen. Kein Wunder, dass eine rege Nachfrage besteht. Viele Saftkeltereien führen den Aronia Saft deshalb in ihrem Sortiment. Europaweit. Als Kunde kann man zwischen Direktsaft, Nektar und Saftmischungen wählen. Dies ist nicht nur eine Geschmacks-, sondern auch eine Preisfrage.

Direktsaft, Nektar und gemischte Fruchtsäfte

Direktsaft wird etwa für 5,50 Euro bis 6,50 pro Liter angeboten und ist rein geschmacklich nicht jedermanns Sache: Pur kommt die sauer Herbheit der Beere zur Geltung. Beliebter sind Nektar- oder Saftmischgetränke. Bei Aronia Nektar sind neben dem 50-prozentigen Aronia-Anteil auch Wasser und Apfeldicksaft enthalten. Dies macht das Getränk günstiger und schmackhafter. Bei gemischten Fruchtsaftgetränken mit Aronia-Anteil gibt es mittlerweile viele Kombinationen. Zum Beispiel Aronia-Nektarine, Aronia-Apfel oder Aronia-Heidelbeere. Im Handel sind die Säfte bisweilen noch schwer zu bekommen. Praktischer ist die Bestellung im Internet.

Eigenen Aroniasaft herstellen

Das einzige Problem bei der Herstellung eines hausgemachten Aroniasaftes besteht in der Beschaffung der notwendigen Beeren. Um eine kleine Trinkflasche Saft zu gewinnen, sind mindestens 2 Liter Aroniabeeren notwendig.

  1. Die Beeren werden im Mixer zerkleinert ...
  2. und in einem Topf mit 1,2 Liter abgekochtem Wasser verrührt.
  3. Der Topf kommt für einen Tag in den Kühlschrank.
  4. Am nächsten Tag wird der Saft durch ein sauberes Leinentuch gepresst und mit 200 bis 300 g Zucker versetzt.

Aroniasaft ist neben Marmelade und Trockenfrüchten wohl die beliebteste Form, die Beeren zu verarbeiten. Auf weiteren Seiten informieren wir Sie über Rezepte, den Eigenanbau und Bezugsquellen für die edlen Früchte.